Was Sie demnächst erwartet

Kostenlose Führung zum Internationalen Weltgästeführertag am 25.02.2023

2023 jährt sich der Friedensschluss zum Ende des 30-jährigen Krieges zum 375. Mal

Am Weltgästeführertag 2023 möchten wir an dieses Ereignis erinnern.

Endlich, nach fünfjährigen Verhandlungen, wurde 1648 der „Westfälische Friede“ geschlossen. In diesen fünf Jahren ist in Münster so viel passiert, dass wir aus der Fülle von Sagen, Geschichten und Anekdoten nur einige wenige herausgreifen können.

Das Motto des Weltgästeführertages 2023 „Sagen, Geschichten, Anekdoten“ passt wunderbar zu diesem besonderen Ereignis.

Wir werden uns mit den Aussagen des päpstlichen Nuntius Fabio Chigi beschäftigen, der nicht direkt mit den Protestanten verhandeln durfte, sich dafür aber des Diplomaten Alvise Contarini bediente, und beleuchten, warum er und/oder der Papst den Friedensvertrag nicht unterschrieben hat.

Welche Rolle spielte der Bürgermeister Wettstein aus Basel, der, obwohl nicht einmal eingeladen, dafür gesorgt hat, dass die Schweiz aus dem Heiligen Römischen Reich herausgelöst wurde?

Warum hat der Verhandlungsführer der Niederlande, Adrian Pauw, der zunächst vierspännig mit seiner Kutsche vor die Tore der Stadt gekommen war, dann aber noch zwei weitere Pferde davor gespannt?

Wozu diente der „Friedenssaal“ während der 5-jährigen Verhandlungsdauer?

Warum gab es während der Friedensverhandlungen auf dem Turm der Überwasserkirche einen weiteren Türmer in der Stadt, wo doch schon immer ein Türmer auf dem Lambertikirchturm seinen Dienst versah?

Warum sieht man ein Gemälde im Friedenssaal, auf dem nur Spanier und Niederländer einen Frieden beschwören, und keine Darstellung aller Verhandlungsparteien?

Wie konnte man ca. 10 000 Gäste in einer Stadt unterbringen und versorgen, die zu der Zeit selbst nur 10 000 Einwohner hatte?

Wieso war Münster damals die teuerste Stadt in Deutschland?

Was machte denn ein Elefant auf dem Prinzipalmarkt?

Wieso hat man den Frieden in Münster nicht in gleicher Ausgelassenheit gefeiert wie in Nürnberg oder Augsburg?

Wieso hat man nicht, wie zunächst geplant, in Köln und Hamburg, sondern in Münster und Osnabrück verhandelt?

Warum dauerten die Verhandlungen fünf Jahre, hätte das nicht schneller gehen können?

Wieso mussten die Münsteraner ihre „eigene Erde“ essen?

Was haben denn zwei stählerne Bänke des spanischen Künstlers Eduardo Chillida mit dem „Platz des Westfälischen Friedens“ zu tun?

Worauf hofften die Bewohner Münsters, die einen hohen Gesandten bei sich wohnen hatten, wenn sich bei ihnen Nachwuchs eingestellt hat?

In welcher Sprache wurde denn überhaupt verhandelt?

In welcher Währung wurde in Münster bezahlt – den Euro gab es ja noch nicht?

Fragen über Fragen, zu denen wir aber bei unserer Führung am Weltgästeführertag 2023 die dazugehörigen Sagen, Geschichten und Anekdoten spannend verpacken werden.

Wir freuen uns auf SIE!

Ihr Gästeführer-Team Münster und Münsterland e.V.

 

Diese Führung ist – wie jedes Jahr – kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die aktuelle Coronalage ist zu beachten.